Die Liebesquelle

Die Liebesquelle an der Woltersdorfer Schleuse ist der perfekte Auftakt einer romantischen Floßtour entlang der Berliner Gewässer. Überliefert ist, dass junge Mädchen in der Nacht zu Ostersonntag den Weg zur Liebesquelle suchten um dort Osterwasser zu holen im Glauben Schönheit und Gesundheit zu erlangen. Einst versiegt fließt die Liebesquelle nun wieder und lädt Besucher ein an der Woltersdorfer Schleuse halt zu machen. Romantische Naturen nehmen eine handvoll Wasser mit auf das Floß um sich damit zu benetzen. Zu beachten sind die Öffnungszeiten der Liebesquelle von 8.00 bis 20.00 Uhr nur in der Nacht zu Ostern bleibt die Woltersdorfer Liebesquelle Besuchern der Flossstation durchgängig geöffnet.

Anschliessend können junge Paare zum Nachtcharter mit dem Floß aufbrechen und prüfen was an jenem Brauch wahrhaft ist. Beim Verlassen der Liebesquelle richte man seinen Blick nach vorn um die Wirkung nicht zu schmälern.

Erbaut wurde die Woltersdorfer Liebesquelle im Jahre 1886 vom Verschönerungsverein wie die eiserne Tafel mit Spruch August Hannemanns versehen bezeugt.

Die Inschrift der Tafel nach August Hannemann lautet:

Aus Märk`schem Sand entspring ich hell
Als Labetrunk und Liebesquell.
Erbaut vom Verschönerungsverein 1886

Dank des unermüdlichen Einsatz des 1990 neu gegründeten Woltersdorfer Verschönerungsverein "Kranichsberg" e.V. bleibt diese Woltersdorfer Liebeserklärung weiter erhalten und lädt zum verweilen ein.

Der Aussichtsturm

Oben in den Kranichsbergen mit einer Höhe von 25 Meter offenbart sich ein Wahrzeichen von Woltersdorf 120 Meter über dem Meeresspiegel dem Besucher. Planen sie einen Besuch bei Ihrem Floßabenteuer zum Aussichtsturmes in den Kranichsbergen mit ein. Für Paare welche eine Hochzeit in luftgigen Höhen planen steht die Trauung durch Standesbeamtin Ingrid Engel-Miesen an. Wer die Elemente liebt lädt seine Gäste anschließend aufs Wasser und fährt mit den Flössen Richtung Sonnenuntergang. (Hochzeiten, Geburtstage und Firmenausflüge bitte mit Vorlauf an der Flossstation und im Internet buchen.)

Der Aussichtsturm Woltersdorf erzählt seine eigene Geschichte und wurde 1886 als „Kron-Prinz-Friedrich-Wilhelm-Turm" eingeweiht. Im Jahr 1945 fiel der Turm den Flammen zum Opfer und erlebte 1962 seine Übergabe an die Öffentlichkeit als Wahrzeichen von Woltersdorf. Bereits der Magistrat von Groß-Berlin benannte Woltersdorf zur „Perle des Randgebiets von Berlin".

So bleibt der Holzturm in den Kranichsbergen Dank des Woltersdorfer Verschönerungsverein "Kranichsberg" e.V. mit Ausstellungen aus der Stummfilmzeit im Turminnern ein attraktives Ausflugsziel für Jung und Alt - insbesondere Hochzeitswillige Gäste.